von Sundhausen nach Riesleben
Riesleber Börnchen
Neue Dorflinde von Riesleben
Sundhausen
von Sundhausen nach Riesleben Riesleber Börnchen Neue Dorflinde von Riesleben Sundhausen
Foto Rudolf Paksa 1963 (ID 060)
Foto Rudolf Paksa 1952 (ID 001)
Foto Uwe Waldheim Sommer 2006
Foto Bernd Paksa Mai 2005
Feldweg nach Riesleben.
Ein labender Trunk aus der
Riesleber Quelle.
Im Hintergrund ist die
Riesleber Linde zu sehen.
Sie ist 2004... weiter...
Die Linde „Amanda“ steht
am Riesleber Weg in
südlicher Richtung
außerhalb des Ortes und
ist die neue... weiter...
Blick in Richtung Häselei
und Weingarten
Weingarten 1952
Windräder auf der Windleite
Bau von Windräder
Nentzelsrode
Weingarten 1952 Windräder auf der Windleite Bau von Windräder Nentzelsrode
Foto Rudolf Paksa August 1952 (ID 001)
Foto Bernd Paksa März 2014
Foto Bernd Paksa März 2014
Foto Bernd Paksa März 2014
Blick vom Häselei Richtung
Sundhausen, rechts der
Weingarten
In der Nähe des ehemaligen
Vorwerk Nentzelsrode
wurden 2014 mehre
Windräder errichtet. Im
Hintergrund... weiter...
In der Nähe des ehemaligen
Vorwerk Nentzelsrode
wurden 2014 mehre
Windräder errichtet.
Blick von dem ehemaligen
Vorwerk Nentzelsrode auf
den Sandberg. Dahinter
befindet sich das Heringer
Holz.

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.




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