Sundhausen 1958
Sundhausen 1960
Gasthaus „Zur Wiederkehr“ („Einnahme“),
Die „Einnahme“
Sundhausen 1958 Sundhausen 1960 Gasthaus „Zur Wiederkehr“ („Einnahme“), Die „Einnahme“
Foto Rudolf Paksa Februar 1958 (ID 033)
Foto Rudolf Paksa Februar/März 1960 (ID 018)
Ansichtskarte ca. 1942
Foto Uwe Waldheim 1996
Chaussee zur Einnahme.
Chaussee in Richtung
Einnahme
Die Einnahme war
ursprünglich ein
Straßengeldeinnehmerhaus
mit einem Schlagbaum. 1904
kaufte es der... weiter...
Zwischen Steinbrücken und
Sundhausen, an der B4, lag
die „Einnahme“. Früher war
es eine Zollstation, dann
lange Zeit... weiter...
Die „Einnahme“
Autobahnbrücke bei Sundhausen
Freigabe der Autobahn bei Sundhausen
Autobahn
Die „Einnahme“  Autobahnbrücke bei Sundhausen Freigabe der Autobahn bei Sundhausen Autobahn
Foto Uwe Waldheim 1996
Foto Uwe Waldheim 1997
Foto Uwe Waldheim 1998
Foto Uwe Waldheim Mai 2008
1997 musste die Einnahme
dem Bau der Autobahn
weichen.
Bau der Autobahnbrücke bei
der Einnahme. Das Gebäude
ist bereits abgerissen,
heute befindet sich an
dieser Stelle... weiter...
Freigabe der Autobahn bei
Sundhausen
Autobahnparkplatz auf dem
Kesselberg

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.




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