Bunker auf dem Kesselberg
altes Pumpenhaus
Flugplatz ca. 1938-39
Flugplatz Nordhausen
Bunker auf dem Kesselberg altes Pumpenhaus Flugplatz ca. 1938-39 Flugplatz Nordhausen
Foto Uwe Waldheim Juli 2006
Foto Uwe Waldheim Juni 2006
Besitz von Jürgen Ketzscher ca. 1938-39
Foto Besitz K. Telemann
Beim „Bunker“ auf dem
Kesselberg soll es sich um
einen ehemaligen
Beobachtungspunkt der DDR-
Zivilverteidigung... weiter...
Schon lange vor dem Krieg
verfügte Sundhausen über
ein damals modernes und
komfortables
Wasserleitungssystem. weiter...
Nordwestlich von
Sundhausen befand sich
bereits von ca. 1917 bis
1945 ein kleiner
Flugplatz, weiter...
Spaziergang an der Helme
entlang des
Militärflugplatzes.
Gewerbegebiet „An der Helme“
Bau der Hellweg-Kreuzung 1992
Hellweg-Kreuzung nach der Fertigstellung 1993
Ortseingang mit Saatzucht
Gewerbegebiet „An der Helme“ Bau der Hellweg-Kreuzung 1992 Hellweg-Kreuzung nach der Fertigstellung 1993 Ortseingang mit Saatzucht
Foto Uwe Waldheim 1991
Foto Uwe Waldheim 1992
Foto Uwe Waldheim 1993
Foto Paul Krummel 19??
Bauschild am Gewerbegebiet
„An der Helme“
Bau Gewerbegebiet Hellweg -
Kreuzung
Gewerbegebiet Hellweg -
Kreuzung
Ortseingang Sundhausen aus
Richtung Steinbrücken
kommend, links im Bild die
Gebäude der Saatzucht.

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.



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