Sundhausen im Wasser 4. 2. 1909
Hochwasser 1956
Flutgraben bei Hochwasser
Flutgraben und Rinnestraße bei Hochwasser
Sundhausen im Wasser 4. 2. 1909 Hochwasser 1956 Flutgraben bei Hochwasser Flutgraben und Rinnestraße bei Hochwasser
Familienbesitz Waldheim 4.2.1909
Werner Ibold 1956
Foto Besitz Jochen Steinert
Foto Besitz Jochen Steinert
Zu Beginn des Jahres 1909
herrschte starker Frost.
Der Boden war sehr tief
gefroren. Anfang Februar
fiel bei... weiter...
Blick von der
Flutgrabenbrücke
(Sondershäuser- Ecke
Uthleberstraße) entlang
des... weiter...
Uthleber Straße, Blick in
Richtung Nordhausen zur
Einmündung Sondershäuser
Straße.
Rund um... weiter...
Das vom Schafsteg kommende
Wasser ergoss sich durch
die Rinnestraße und
mündete am Mühlgarten
wieder in den... weiter...
Hochwasser 1956
Rinnestraße Ecke Rodegasse bei Hochwasser
Hochwasser Rinnestraße - Uthleber Straße
Hochwasser Rinnestraße
Hochwasser 1956 Rinnestraße Ecke Rodegasse bei Hochwasser Hochwasser Rinnestraße - Uthleber Straße Hochwasser Rinnestraße
Werner Ibold 1956
Foto Besitz Jochen Steinert
Foto in Besitz von Familie Weiß
Foto in Besitz von Familie Weiß
Fortsetzung des
Flutgrabens in die
Rinnestraße. Gut zu sehen
auf der linken Seite das
sogenannte... weiter...
Schön zu sehen ist hier
die starke Strömung in der
Rinnestraße. Obwohl die
Häuser relativ hoch
liegen, waren... weiter...
Blick in Richtung
Bushaltestelle Uthleber-
Ecke Sondershäuser Straße.
Hier endete der
Flutgraben, weiter...
Das Bild zeigt auf
beeindruckende Weise das
durch die Rinnestraße
ablaufende Wasser des
Flutgrabens. weiter...

Helme

Die Helme entspringt nahe Stöckey im Eichsfeldkreis, fließt ostwärts über die Gemeinden Hohenstein und Werther durch Sundhausen. Sie durchquert einen Teil der Goldenen Aue und speist den Stausee Kelbra. In Sachsen-Anhalt verläuft sie weiter ost-, später südwärts und mündet schließlich bei Artern in die Unstrut. Bis Anfang der 70er Jahre gab es in Sundhausen ein Wehr, von dem der Mühlgraben abzweigte, der am Gasthaus Schmidt (jetzt „Hotel zur Helme“) dann weiter durch den Mühlgarten wieder zurück in die Helme floss. Besonders von den Jugendlichen des Dorfes wurde am Wehr gebadet, in der Helme geschwommen und man schipperte mit aus Autoschläuchen und Holzbrettern selbst gebauten Flößen übers Wasser.

Im Zuge der Helmeregulierung verschwand das Wehr, der Mühlgraben wurde zugeschüttet und die Helme wurde flacher.

Im Sommer manchmal nur ein kleines, unbedeutendend erscheinendes Flüsschen, mutiert die Helme nach größeren Regenfällen oder in der alljährlichen Zeit der Schneeschmelze manchmal zu einem reißenden und nicht ungefährlichen Fluss.

Größere Hochwasser gab es in Sundhausen immer wieder. So u.a. am 18. Februar 1847, am 4.Februar 1909, am 5. Januar 1932, am 9. Februar 1946 sowie in den Jahren 1956, 1970, 1982 und zuletzt im Januar 2003.

Ein durchdachtes System von Flutbrücken, Hohlwegen und hochgebauten Fußwegen aus Betonteilen leitete Hochwasser auf die nahegelegenen Felder bzw. weiträumig um den Ort herum. Im Zuge der Erneuerung der B 4 und Uthleber Straße verschwanden diese Flutbrücken. Ein Teil des Gewerbegebietes, das Autohaus Reisner und einige neuere Wohnhäuser wurden nach 1990 im damaligen Überschwemmungsgebiet errichtet.




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