Riesleber Straße
Spritzenhaus mit Turm
Mitlerer Helmeabschnitt
Sicht in Richtung Nordhausen
Riesleber Straße Spritzenhaus mit Turm Mitlerer Helmeabschnitt Sicht in Richtung Nordhausen
Ansichtskarte 1937 (Ausschnitt)
Foto Paul Krummel 197?
Foto Paul Krummel 197?
Foto Paul Krummel 197?
Dorfbrücke, Riesleber
Straße, Wertherstraße und
Auestraße vom Kirchturm
aus betrachtet.
Auf diesem... weiter...
Blick vom Kirchturm
Richtung Riesleber Straße,
Ecke Wertherstraße. Sehr
gut zu sehen ist das
damalige... weiter...
Sicht vom Kirchturm über
Angelsteins Brücke zum
Kesselberg. Vorn rechts
der damals noch bewohnte
Beckers Hof.
Blick über die frühere
Hauptstraße und den
damaligen VEG - Hof in
Richtung Nordhausen.
Ausblick zur Hauptstraße
Karlsburg
Blick vom Kirchturm
Panorama vom Kirchturm
Ausblick zur Hauptstraße Karlsburg Blick vom Kirchturm Panorama vom Kirchturm
Foto Paul Krummel 197?
Ansichtskarte 1937 (Ausschnitt)
Foto Uwe Waldheim September 2006
Foto Uwe Waldheim September 2006
Blick vom Kirchturm in
Richtung Gutshof. Vorn
links befindet sich
Beckers Hof, hinten rechts
Prophets Hof, weiter...
Gartenstraße und Graben,
dahinter die Karlsburg und
die Uthleber Chaussee.
Bei dieser Aufnahme sind
die Kleingartenanlage, der
Sportplatz, der
Schulneubau und im
Hintergrund... weiter...
Panorama vom Kirchturm
(ca. 600 kByte)

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.




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