Ortsschild von 1967
Ortsschild
Totalansicht
Ansicht vom Kesselberg
Ortsschild von 1967 Ortsschild Totalansicht Ansicht vom Kesselberg
Foto Rudolf Paksa August 1967 (ID 057)
Foto Uwe Waldheim Juni 2006
Ansichtskarte 1923 (Ausschnitt)
Ausschnitt aus Ansichtskarte ca. 1933
Das Ortsschild von
Sundhausen an „Peters Eck“.
Das „S“ steht für
Schnellstraße, Tempo 60.
Nicht mehr im Kreis
Nordhausen, Bezirk Erfurt,
sondern als Ortsteil der
Stadt Nordhausen.
Totalansicht
Blick vom Kesselberg
(Standort oberes Ende
jetzige Neue Straße) auf
die... weiter...
Blick vom Kesselberg in
Richtung Sondershäuser
Straße. Rechts ist die
Ecke Neue Straße /
Kesselberg zu... weiter...
Totalansicht 25.11.37
Sundhausen ca 1978
Totalansicht 198?
Sundhausen ca. 1970
Totalansicht 25.11.37 Sundhausen ca 1978 Totalansicht 198? Sundhausen ca. 1970
Ansichtskarte 1937 (Ausschnitt)
Ansichtskarte ca 1978 (Ausschnitt)
Ansichtskarte (Ausschnitt)
Foto Rudolf Paksa ca. 1970 (ID 074)
Totalansicht
Standort ungefähr jetziger
Steinbrücker Weg mit Blick
auf die Straßenecke
Wertherstraße... weiter...
Links die Saatzucht,
Sondershäuser Straße Ecke
Riesleber Straße, im
Hintergrund die Karlsburg.
Gezeigt wird die
Sondershäuser Straße, Ecke
Riesleber Straße, auch
„Peters Eck“ genannt,
links im Bild... weiter...
Blick auf die Kirche St.
Laurentii und dem Turm vom
Spritzenhaus. Der
Spritzenhausturm fiel Ende
der 70er... weiter...

Sundhausen

Im Jahre 983 wurde Sundhausen erstmalig urkundlich erwähnt. Am Rand der Goldenen Aue gelegen, lebten die Dorfbewohner ursprünglich überwiegend von der Landwirtschaft. Auch heute noch werden sie im Volksmund „Lackstöckchen“ genannt – in Anlehnung an den Goldlack, den die Sundhäuser in früheren Zeiten anbauten und in Nordhausen auf dem Markt verkauften.

Mit Saatzuchtbetrieb, Volkseigenem Gut (VEG) und diversen Schweinemast- und Zuchtbetrieben im Umland setzte sich die Landwirtschaftstradition auch zu DDR-Zeiten fort.

Durch die Ausbreitung des nahegelegenen Kieswerkes wandelte sich jedoch die Landschaft. Es entstanden eine Reihe größerer Kiesteiche, die z.T. auch als Bade- und Taucherseen genutzt werden und deren Bedeutung im Freizeitbereich / Tourismus wohl weiter zunehmen wird. Mit Bau des Gewerbegebietes 1992/93 und der Ortseingemeindung gehört Sundhausen nunmehr zur Stadt Nordhausen, hat sich jedoch in vielen Eckchen noch ein gemütliches dörfliches Gesicht gewahrt.

Tatsächlich ist Sundhausen viel älter, als ursprünglich angenommen. Diverse Funde von Keramikscherben und Knochen auf dem Gelände der Kieswerke sowie bei Ausschachtungsarbeiten zum Schulneubau 1974 und zuletzt der Fund eines umfangreichen Gräberfeldes auf dem Kesselberg (1998 beim Bau der Ortsumgehung B 4) deuten auf eine Besiedlung bis zurück in die Bronzezeit.



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